Katastropheneinsatz Hochwasser Ahr / Distaster relief flooding Ahr river

Am Samstag den 17.Juli 2021 haben wir mit 13 Feuerwehrangehörigen unserer Einheit zusammen mit 3 Kameraden der Berufsfeuerwehr die Einheit Oppau aus dem Katastopheneinsatz an der Ahr abgelöst.
Unser Einsatzort, dass Dorf Mayschoß an der Ahr war zu dem Zeitpunkt nur schwer über einen schmalen uns steilen Forstweg zu erreichen. Unser Material ( Pumpen, Schläuche, Stromerzeuger etc.) wurde wie wir auch mit einem Geländewagen und Anhänger vom Berg ( Standort der Feuerwehrfahrzeuge ) ins Dorf transportiert. Unsere Großfahrzeuge hätten vielleicht den Weg ins Dorf geschafft, aber nicht mehr den Berg hinauf.
Im Ort bot sich uns ein Bild der Verwüstung durch das Hochwasser. Neben den Überflutungen auch viele zerstörte Gebäude und verwüstete und verschlammte Straßen. Die Ahr welche normal eine Tiefe von 60 – 80cm hat, hat hier geschätzte 9 Meter höher erreicht. Unsere Primäre Aufgabe zusammen mit den Kräften der anderen Feuerwehren ( Speyer, Neustadt a.d. Weinstrasse, Frankenthal ) und Kräften der Bundespolizei vor Ort war, den Ort weiter nach Opfern zu durchsuchen. Dabei wurde auch nach leckgeschlagenenen Öltanks Ausschau gehalten. Die Freiwillige Feuerwehr Mayschoß hat hier zum Zeitpunkt des Hochwassers schon vielen ihrer Mitbürger das Leben retten können und die Kräfte obwohl selbst betroffen haben weiter zusammen mit uns gearbeitet. Die Bewohner des Ortes haben sich so gut organisiert, dass sie ihre Mitbürger und auch die Helfer mit allem versorgen was benötigt wird. Den Ausbau der Zufahrt, damit auch eine Versorgung des Dorfes möglich ist haben Sie organisiert. Nachdem alle betretbaren Gebäude abgesucht wurden und auch entlegene Häsuer begangen, haben wir angefangen Keller auszupumpen und in Zusammenarbeit mit Freiwilligen die Straßen zu räumen.
Am Montag wurden wir dann wieder von der Einheit Oppau, Kräften aus Ruchheim und der Berufsfeuerwehr abgelöst.
Leider hat sich einer unserer Kameraden etwas schwerer verletzt, dass er zu weiterbehandlung in ein Krankenhaus musste und wurde dann mittele Rettungshubschrauber der Bundeswehr in Krankenhaus Mechernich geflogen. Es geht ihm aber den Umständen entsprechend wieder gut und er wurde am gleichen Tag wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Er muss sich nun zu Hause weiter behandeln lassen.

Am heutigen Donnerstag den 22.07. haben wir wieder ein Kontignent unserer Einheit in die Eifel geschickt um die dortigen Kräfte abzulösen. Es ist geplant das unsere Kräfte bis Sonntag vor Ort bleiben.
Wir wünschen Ihnen Erfolg bei der Arbeit vor Ort und eine gute Rückkehr.
On Saturday, July 17th, 2021, we and 13 fire brigade members of our unit together with 3 comrades from the professional fire brigade replaced the Oppau unit from the disaster operation on the Ahr.
Our place of work, the village of Mayschoss at the Ahr river, was difficult to reach at the time via a narrow and steep forest road. Like us, our material (pumps, hoses, power generators, etc.) was transported from the mountain (location of the fire engines) to the village by off-road vehicle and trailer. Our large vehicles might have made it into the village, but no longer up the mountain. In the village we saw the devastation caused by the floods. In addition to the floods, there were also many destroyed buildings and devastated and muddy streets. The Ahr river, which normally has a depth of 60-80cm, has reached an estimated 9 meters in height.
Our primary task together with the forces of the other fire brigades (Speyer, Neustadt a.d. Weinstrasse, Frankenthal) and forces of the federal police on site was to continue searching the place for victims. They also looked out for leaking oil tanks. The Mayschoss volunteer fire brigade was able to save the lives of many of its fellow citizens here at the time of the flood and the forces continued to work with us even though they were themselves affected. The residents of the place have organized themselves so well that they provide their fellow citizens and also the helpers with everything that is needed. They have organized the expansion of the access road so that the village can also be supplied. After all the buildings that could be entered had been searched and also remote houses, we started pumping out basements and, in cooperation with volunteers, clearing the streets.
On Monday we were replaced by the Oppau unit, forces from Ruchheim and the professional fire brigade.
Unfortunately, one of our comrades injured himself a little more seriously that he had to go to a hospital for further treatment and was then flown to the Mechernich hospital by means of a rescue helicopter of the Bundeswehr(Armed forces). However, according to the circumstances, he is fine again and was discharged from the hospital on the same day. He must now continue to receive treatment at home.
Today, Thursday, July 22nd. we have again sent a contingent of our unit to the Eifel to relieve the forces there. It is planned that our forces will remain on site until Sunday.
We wish them success in your work on site and a good return
Unser Tramsportmittel ins Dorf / Our transport into the village
Das Ahrtal mit Straßenresten und Ort / The Ahr valley with road remains and village
Die Ahr Flußabwärts vom Ort / The Ahr downstream from the village
Das LF20-Kats der Einheit Oppau am Montag / The LF20-Kats of the Oppau unit on Monday
Einzige noch intakte Brücke, bereits teilgeräumt / The only bridge still intact, already partially cleared